Fuchsmühl
"Es war, als ob Max diktiert hätte"
Autorin Heidi Busch-Manzel liest am Sonntag in der
Bücherei
Immer wieder gern im Steinwald
Fuchsmühl. (si) Mit einer besonderen Attraktion
warten die Organisatoren des "Tags der offenen Tür" am Sonntag in der Bibliothek
der Mehrzweckhalle auf: Zu Gast ist Autorin Heidi Busch-Manzel, die aus ihrem
Buch "Ich liebe meine Menschen - trotzdem" liest.
Die Buchautorin verbindet mit Fuchsmühl eine ganz
besondere Geschichte. Nach vielen Jahren Urlaub in Spanien zogen Heidi
Busch-Manzel und ihr Ehemann Wilfried einen Schlussstrich, nachdem ihr Wohnmobil
ausgeraubt worden war. "Wir suchten damals die Ruhe und entschlossen uns, mehr
oder minder durch Zufall, in Fuchsmühl Urlaub zu machen."
Das war vor sieben Jahren. Diesem unvergesslichen
Urlaub folgten seitdem zahlreiche Aufenthalte und das mehrmals im Jahr. Ihre
erste Anlaufstation damals war die Ferienwohnung der Familie Höcht. Die Kinder
waren aus dem Haus und das Ehepaar war inzwischen auf den Hund namens Max
gekommen. "Wir suchten Ruhe und fanden sie in Fuchsmühl", erinnert sich die
Schriftstellerin, die damals noch gar nicht das Schreiben im Sinn hatte, obwohl
ihr Mann schon immer der Meinung war, dass seine Frau ein Buch schreibe sollte.
Der Urlaub in Fuchsmühl stand eigentlich unter gar
keinen so guten Vorzeichen, denn Schäferhund-Labrador-Mix Max machte sich gleich
mal über die Gardinen der Ferienwohnung her und zerriss sie. Bei einem der
ersten ausgedehnten Spaziergänge in der weitgehend unberührten Landschaft rund
um Fuchsmühl fand Max seine große Liebe, die Berner Sennenhündin Cora. "Die
Tiere verstanden sich auf Anhieb und auch wir verstanden uns prächtig mit Luzie
Pätzold, der Besitzerin." |